Dank 8.000 l großem Behälter sind nach Herstellerangaben zugleich die Nebenzeiten für die Befüllung gering. Der Zugleistungsbedarf beträgt nur rund 25 PS pro m Arbeitsbreite und der Kraftstoffverbrauch 2,8 l pro ha (Angaben von Amazone nach Messungen DLG-Testzentrum). Trotz der großen Arbeitsbreiten beträgt die Transportbreite der Maschinen nur 3 m.
Um eine hohe Laufruhe der Schare und exakte Begrenzung der Ablagetiefe sicherzustellen, setzt Amazone auch bei den Citan die neuen RoTeC+-Control-Schare mit Tiefenführungsrollen Control 25 ein. Die Schare können nach Herstellerangaben mit bis zu 55 kg Druck belastet werden. Für die optimale Einbettung der Saat lassen sich die Maschinen wahlweise mit Exaktstriegel oder Rollenstriegel ausrüsten.
Eine für viele Betriebe interessante Neuerung ist, so Amazone, die Möglichkeit, zusammen mit dem Saatgut auch eine Düngergabe in der Saatfurche abzulegen. Deshalb ist der Behälter zweigeteilt und lässt sich zu 2/3 mit Saatgut und 1/3 mit Dünger beladen. Ist eine Düngergabe nicht erforderlich, wird der Behälter komplett mit Saatgut befüllt. Die Dosierung erfolgt über zwei Vario-Getriebe, die nach Herstellerangaben Aussaatmengen von 2 bis 400 kg pro ha dosieren können.
Nachdem erst vor kurzem die Citan 6000 mit 6 m Arbeitsbreite neu hinzugekommen war, stehen in der Amazone Sämaschinen-Baureihe Citan mit Einführung der neuen Modelle Citan 12001-C und 15001-C jetzt 6 Typen in Arbeitsbreiten von 6 bis 15 m für die verschiedensten Betriebs- und Flächenstrukturen zur Verfügung.